Weltraummüll, Weltraumschrott

Weltraummüll, Weltraumschrott: Im Februar 2018 wurde auf der Wiener UN 55th Session of the Scientific and Technical Subcommittee Committee on the Peaceful Uses of Outer Space, vermerkt, was sich in 2017 im Orbit abspielte.

Der Weltraummüll, Weltraumschrott würde mehr als 7.600 Tonnen betragen, 23.000 grössere Objekte werden überwacht. Doch gäbe es mehrere Millionen von kleinen und kleinsten Teilen. Es besteht das Risiko des Kessler Syndroms, auch Kessler-Effekt, dass sich eine Zahl kleiner Objekte durch zufällige Kollisionen mit anderen Objekten verbinden.

Astronom Florian Freistetter vermerkte bereits am 20.04.2011 in seinem Artikel „Im Orbit gibt’s ein Müllproblem“, dass es im Orbit genau so verheerende Müllberge gibt, wie auf der Erde. Man denke an Satelliten, die, wenn ihre begrenzte Lebensdauer ausläuft, durchaus durch kleine Mikrometeoriten beschädigt werden können und die einzelnen Bruchstücke als Weltraummüll durchs All fliegen.

In 2007 nahm der Müllberg zu, als China den Fengyun-1C Wettersatelliten zerstörte. Am 10. Februar 2009 kollidierte ein US-Kommunikationssatellit mit dem russischen Cosmos 2251 Satelliten . NASA vermeldete hierdurch eine starke Verunreinigung. In 2011 schätzte man über 600.000 Trümmerteile, die größer als ein Zentimeter sind. 20.000 sind größer als 10 Zentimeter. Millimetergrosse Teile stellen eine Gefahr für Raumschiffe / Flugzeuge dar, die sich im Orbit befinden.

In den 1970ern notierte eine Freundin in ihrem Tagebuch, dass sie eine extreme Müllansammlung im Erdorbit  entdeckt hätte, es seien solche Mengen, dass es für einen Menschen gefährlich sei, sich hier zu bewegen. Hätte man ihr geglaubt, wenn Raumfahrttechniker frühzeitig mit diesem Phänomen konfrontiert worden wären?

Müll, ob im Orbit, oder in der Luft und dadurch auch unseren Nahrungsmitteln, als Plastik in unseren Ozeanen sind inzwischen ein rapide zunehmendes weltweites Problem geworden. Hintergrund hierzu ist die negative Suggestion, dass wir Menschen uns nicht um Umweltverschmutzung und -Zerstörung kümmern müssen. Wo bleibt die Konditionierung der Selbstverantwortung bis Umweltschutz?

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